Die Federal Communications Commission (FCC) ist die US-amerikanische Bundeskommunikationskommission. Gemäß den relevanten Abschnitten der US Federal Communications Regulations (CFR 47) müssen alle elektronischen Produkte, die in die USA eingeführt werden, eine elektromagnetische Verträglichkeitsprüfung (FCC-Zertifizierung) bestehen.
Die FCC-Zertifizierung kann in drei Kategorien unterteilt werden, wobei die Anforderungen schrittweise abnehmen:
- Certification (Zertifizierung)
- Declaration of Conformity (DOC, Konformitätserklärung)
- Verification (Selbstverifizierung oder -erklärung)
- Produkte mit IC, Platinen oder Schallabgabe, deren Betriebsfrequenz 1,75 MHz übersteigt, müssen eine FCC- und IC-Zertifizierung durchlaufen.
- Produkte mit Motoren (Komponenten mit Magnetspulen), deren Frequenz 0,9 MHz übersteigt, benötigen ebenfalls eine FCC- und IC-Zertifizierung.
- Da die Frequenz schwer zu bestimmen ist, müssen beide oben genannten Produkttypen unabhängig von der Frequenz zertifiziert werden.
- Drahtlose Fernsteuerungsprodukte: Müssen eine Certification durchlaufen, wobei der Sender eine FCC-ID erhalten muss.
- Andere elektronische Produkte: Benötigen eine Supplier's Declaration of Conformity (SDoC) und einen Prüfbericht von einem akkreditierten Drittlabor.
1. Vorbereitung der Musterprodukte
2. Bereitstellung der erforderlichen Unterlagen
3. Prüfung der Muster
4. Erstellung des Prüfberichts
5. Einreichung des Antrags
6. Überprüfung und Ausstellung des Zertifikats
- FCC CFR 47 Part 15c (15.247): Produkte mit Bluetooth- oder WLAN-Funktion im 2,4-GHz-Frequenzbereich.
- FCC CFR 47 Part 15c (15.249): Produkte im 2,4-GHz-Band, die keine Bluetooth- oder WLAN-Funktionen haben (z. B. kabellose Mäuse und Tastaturen).
- FCC CFR 47 Part 22 Subpart H und Part 24 Subpart E SAP Standard DET 65: Produkte wie GSM-Mobiltelefone.
1. Benutzerhandbuch (User Manual) – Muss eine FCC-Warnung enthalten.
2. Antennenspezifikation – Angaben zur Frequenz, Verstärkung usw.
3. Etikett (Label) – Muss die FCC-ID und eine FCC-Warnung enthalten.
4. Etikettenposition (Label Location) – Bild des Produkts mit Kennzeichnung der Etikettenposition.
5. Schaltplan (Schematics) – Im PDF-Format.
6. Blockdiagramm (Block Diagram) – Muss die Antenne, HF-Frequenzen und Oszillatorfrequenzen kennzeichnen.
7. PCB-Layout (PCB Layout) – Im PDF-Format.
8. PCB-Bestückungsplan (PCB Placement) – Im PDF-Format.
9. Stückliste (BOM, Bill of Materials) – In englischer Sprache.
10. Funktionsbeschreibung (Operational Description) – Auf Englisch.
11. Hardware-/Software-Version (HW/SW Version) – Angabe von Software- und Hardware-Version.
12. Funkmodulspezifikationen – Enthält HF-Parameter.
13. HF-Testsoftware oder -methode – Bereitstellung einer Testsoftware oder Methode für die Frequenzsteuerung.
14. Seriennummer – Produktseriennummer.
15. Kanadische IC-Vertreterinformationen – Falls eine IC-ID für Kanada beantragt wird, ist eine autorisierte Bestätigung des kanadischen Vertreters erforderlich.
Die kanadische Industriebehörde (Industry Canada, IC) verlangt für elektronische Produkte, die in Kanada verkauft werden, eine IC-Zertifizierung.
- ICES-001: Industrielle, wissenschaftliche und medizinische HF-Generatoren.
- ICES-003: Normen für störungsverursachende Geräte (z. B. digitale Apparate).
- ICES-003: Gilt für ITE-Produkte wie Computer und Bürogeräte.
- RSS-210: Gilt für kabellose Mäuse, Tastaturen, Fernbedienungen und andere HF-Geräte mit niedriger Leistung.
- CS03: Telekommunikationsprodukte (PSTN).
Die IC-Zertifizierung ähnelt der FCC-Zertifizierung, jedoch beschränkt sich IC hauptsächlich auf elektromagnetische Störungen (EMI).
Weitere kanadische Zertifizierungen:
- IC (Industry Canada): Richtlinien für EMV, Telekommunikations- und Funkprodukte.
- CSA: Ein kanadisches Sicherheitszertifizierungszeichen.
- cUL: Ein Sicherheitszeichen von UL für den kanadischen Markt.
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