Die Bereitstellung einheitlicher technischer Spezifikationen für Produkte auf dem europäischen Markt vereinfacht Handelsverfahren. Jedes Produkt, das in die EU oder die Europäische Freihandelszone eingeführt wird, muss eine CE-Zertifizierung durchlaufen, wobei das CE-Kennzeichen am Produkt angebracht wird. Die CE-Zertifizierung dient als „Reisepass“ für Produkte, die Zugang zu den Märkten der EU und der EFTA erhalten möchten. Sie bedeutet, dass das Produkt die in den EU-Richtlinien festgelegten Sicherheitsanforderungen erfüllt, stellt eine Verpflichtung der Unternehmen gegenüber den Verbrauchern dar und stärkt das Vertrauen der Verbraucher. Produkte mit CE-Kennzeichnung verringern die mit dem Verkauf auf dem europäischen Markt verbundenen Risiken, darunter:
- Risiko einer Beschlagnahme und Untersuchung durch den Zoll.
- Risiko einer Überprüfung durch Marktaufsichtsbehörden.
- Risiko von Anschuldigungen durch Wettbewerber zu Wettbewerbszwecken.
1. Konformitätserklärung / Konformitätserklärung
Eine vom Unternehmen selbst erstellte Erklärung.
2. Konformitätsbescheinigung
Ein ausgestelltes Dokument, das die Konformität bestätigt.
3. EG-Konformitätsbescheinigung
Dieses Zertifikat wird von einer benannten Stelle (NB) der EU ausgestellt und entspricht den EU-Vorschriften, die festlegen, dass nur benannte Stellen zur Ausstellung von EG-Typ-CE-Erklärungen qualifiziert sind.
1. Füllen Sie das Antragsformular beim nach ISO/IEC 17025 autorisierten Labor (JJR) aus, bestätigen Sie Produktnamen, Modell, Menge usw. und reichen Sie die entsprechenden Dokumente ein.
2. Erhalten Sie ein Angebot, leisten Sie die Zahlung und senden Sie das Antragsformular und Produktproben zum Testen ein.
3. Nach der Dokumentenfreigabe wird das Produkt getestet. Wenn es den Test besteht, wird ein Zertifikatsentwurf erstellt.
4. Der Antragsteller überprüft den Entwurf. Wenn Änderungen erforderlich sind, wird eine Rückmeldung gegeben und ein überarbeiteter Entwurf herausgegeben, bevor das Zertifikat fertiggestellt wird.
1. Antragsformular (von uns bereitgestellt): Enthält den Namen, die Adresse, den Produktnamen und das Modell des Antragstellers.
2. Produkthandbuch: Enthält Gebrauchsanweisungen, Maßnahmen im Notfall und technische Daten (z. B. Spannung, Strom, Leistung).
3. Explosionszeichnung/Strukturdiagramm: Enthält Konstruktionsdiagramme, die Abstandsabstände, Lücken, Isolierschichten und Dicken zeigen.
4. Teileliste (von uns bereitgestellt): Enthält Teilenamen, Hersteller, Modelle und Parameter.
5. Zertifikate für komplette Produkte und Komponenten: Kopien gültiger Zertifikate (einige Tests können ausgenommen sein).
6. Beschreibung der Modellvarianten: Erklärt die Unterschiede zwischen den Modellen, um zu bestimmen, ob sie gruppiert werden können.
7. Zwei Funktionsproben: Eine mit der komplexesten Struktur und höchsten Leistung, eine mit der geringsten Leistung.
8. Gewerbeschein, Produktionserlaubnis und Organisationscode-Zertifikat: Kopien erforderlich.
9. Sonstige erforderliche Dokumente: Soweit zutreffend.
Hinweis: Alle Dokumente müssen in englischer Sprache sein.
Für gängige elektronische Produkte umfassen die geltenden CE-Richtlinien:
- EMV-Richtlinie (2014/30/EU)
- Niederspannungsrichtlinie (2014/30/EU)
- Maschinenrichtlinie (2006/42/EG)
Für mit Gleichstrom betriebene Produkte gilt in der Regel die EMV-Richtlinie (2014/30/EU). Zu den wichtigsten EMV-Normen gehören:
- EN 55011: Leitungsgebundene und abgestrahlte Emissionstests für Industrieprodukte.
- EN 61000-Reihe: Umfasst Tests zur Immunität gegen elektromagnetische Störungen (z. B. statische Entladung, transiente Impulse).
Für Produkte, die mit 50–1000 V Wechselstrom oder 75–1500 V Gleichstrom betrieben werden, sind die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie ebenfalls verbindlich. Zu den gängigen Niederspannungsnormen gehören:
- EN 60335: Haushaltsgeräte
- EN 60598: Beleuchtungsprodukte
- EN 60950: Informationsprodukte
Für Maschinen beinhaltet die CE-Zertifizierung gemäß der Maschinenrichtlinie mechanische Sicherheitsanforderungen. Zu den gängigen Normen gehören:
- EN ISO 12100:2010
- EN 60204-1:2006+A1:2009+AC:2010
Die Kosten hängen von der Prüfstelle und den geltenden Richtlinien ab. Elektronische Produkte erfordern häufig EMV- und LVD-Tests, während Maschinen zusätzliche Verfahren wie Werksinspektionen erfordern können. Spezifische Kundenwünsche oder Produktanforderungen (z. B. Prüfung sowohl der EMV- als auch der LVD-Richtlinien) können den Preis beeinflussen. Einige Unternehmen streben eine Zertifizierung ausschließlich zu Werbezwecken an und wählen die Richtlinien nach eigenem Ermessen aus. Die Einhaltung aller relevanten Richtlinien ist obligatorisch, bevor das CE-Zeichen angebracht werden kann.
Der Vorgang dauert in der Regel etwa eine Woche, beginnend mit dem Eingang der Proben im Testlabor. In dringenden Fällen ist eine beschleunigte Bearbeitung möglich, allerdings ist die Korrekturzeit (falls erforderlich) in dieser Schätzung nicht enthalten.
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